Interview mit Anna und Rudolf Jenny zum Thema Pensionierungsplanung

Familie Jenny aus Mollis bei einem Beratungsgespraech mit der Glarner Kantonalbank 2017 in Mollis

Die Pensionierung ist der Beginn eines neuen Lebensabschnitts und verändert vieles: Freizeit, Partnerschaft, Finanzen sowie die Rolle in der Gesellschaft. Anna und Rudolf Jenny aus Mollis sind seit knapp fünf Jahren im Ruhestand und hatten mithilfe der Glarner Kantonalbank eine Pensionierungsplanung erstellt.

Herr und Frau Jenny, wann haben Sie sich erstmals Gedanken zu Ihrer Pensionierung gemacht?
Das war circa fünf Jahre vor der Pensionierung. Durch unsere Erfahrungen im Arbeitsumfeld haben wir gewusst, wie wichtig das Thema Pensionierung ist. Die entsprechenden Vorkehrungen wollten wir frühzeitig treffen.

Wie haben Sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt? Wie haben Sie Informationen gesammelt?
Wir führen seit Jahren ein Haushaltbudget und eine Buchhaltung, vergleichen diese laufend und machen zu Ende des Kalenderjahrs eine Vermögenskontrolle. So konnten wir über lange Zeit Erfahrungswerte sammeln, wie sich unser Vermögen entwickelt hat und wofür wir wie viel Geld ausgeben. Weiter haben wir am Seminar «Gut vorbereitet in die Pensionierung» der AvantAge in Zusammenarbeit mit Pro Senectute teilgenommen. Dadurch konnten wir uns einen Überblick verschaffen, denn nebst finanziellen Aspekten spielen auch Gesundheit und Umgestaltung der Lebenssituation eine Rolle.

Was bewog Sie dazu, eine Pensionierungsplanung in Angriff zu nehmen?
Generell wollten wir mehr darüber erfahren, mit welchen finanziellen Herausforderungen wir im Hinblick auf die Pensionierung zu rechnen haben. Wir haben in der Planungsphase wichtige Erkenntnisse gewonnen, welche Ausgaben in Zukunft vertretbar sind und worauf wir ein Augenmerk legen sollten.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Bank?
Uns war eine praxisorientierte und gleichzeitig individuelle Beratung wichtig, die unseren Anforderungen und unserer Lebenssituation entspricht.

Entspricht das Resultat Ihren Erwartungen?
Die Pensionierungsplanung hat uns die nötige Sicherheit und innere Ruhe gegeben. Wir wissen, wo wir stehen und welche Ausgaben wir tätigen können. Dies im Bewusstsein, dass sich die aktuellen Voraussetzungen jederzeit verändern können, sei es wirtschaftlich oder privat. Der Übergang vom Arbeitsleben zum Ruhestand war ein nicht zu unterschätzender Lernprozess und bedeutete, sich immer wieder mit dem Älterwerden auseinanderzusetzen und neue Situationen anzunehmen.

Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit der GLKB?
Der persönliche Kontakt zu unserem Kundenberater. Im Allgemeinen ist uns ein integres Auftreten der gesamten Bank wichtig. Wir wollen unser Geld in guten Händen wissen. Wir würden die GLKB auf jeden Fall Bekannten weiterempfehlen.

Was empfehlen Sie Personen, die sich mit der eigenen Pensionierung auseinandersetzen?
Als Erstes sollte man sich über das persönliche Ziel Gedanken machen. Danach empfehlen wir die Teilnahme an einem Pensionierungsplanungs-Seminar. Aus den zahlreichen Informationen kann dann jeder das herausnehmen, was für die eigene Situation wichtig ist. Schliesslich sollte man sich mit dem Kundenberater austauschen und eine professionelle Pensionierungsplanung in Anspruch nehmen.

Bild/Foto: Samuel Trümpy, Ennenda