Der erste Gang für das «Eidgenössische» 2025 ist eröffnet

Schwinger beim Schwingen, so wie am ESAF 2025, eidgenössisches Schwing- und Älplerfest 2025

Der Verein Kandidatur ESAF 2025 Glarnerland+ arbeitet derzeit am Kandidaturpapier für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2025 in Glarus Nord. Von der Durchführung des grössten Schweizer Sportanlasses auf Glarner Boden versprechen sich die Initianten positive Auswirkungen auf den Kanton und das gesamte Linthgebiet.

Was für viele Glarnerinnen und Glarner noch vor einigen Monaten der «Traum in weiter Ferne» war, wird nun realistischer: die Durchführung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2025 (ESAF) in Glarus Nord. Am 7. Mai 2017 stimmte die Glarner Bevölkerung dem «Beitrag an die Kandidatur, Organisation und Durchführung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2025 (ESAF)» zu. Mit den gesprochenen 200 000 Franken nahm der Verein Kandidatur ESAF 2025 Glarnerland+ unter der Leitung von Jakob Kamm seine Arbeit auf.

Eine einmalige Chance für das Glarnerland

Die Durchführung des ESAF 2025 in Glarus Nord ist eine einmalige Chance für die gesamte Region. Nicht nur seitens Kandidaturverein sind positive Stimmen zu vernehmen. Auch Tourismusvertreter stehen dem Grossprojekt wohlwollend gegenüber. «Die nationale Aufmerksamkeit, die das ‹Eidgenössische› geniesst, würde sich nachhaltig positiv auf das ganze Linthgebiet auswirken», heisst es beispielsweise bei Zürichsee Tourismus in Rapperswil-Jona.
Auch das Organisationskomitee des Kandidaturvereins beurteilt die Impulse für den Tourismus und das regionale Gewerbe als einen der wichtigen Eckpfeiler im Kandidaturpapier. Hinzu kommen die neue Infrastruktur, die für den Grossanlass erstellt würde und auch später weitergenutzt werden könnte sowie die ganz grundsätzliche Förderung des Schwingsports.

Information und Integration der Bevölkerung

Besonders wichtig sind dem Verein Kandidatur ESAF 2025 Glarnerland+ dabei die Werte der Schwinger und des Eidgenössischen Schwingerverbands (ESV). Dazu zählen gegenseitiger Respekt, Achtung und Kameradschaft sowie ein sauberer und fairer Sport. Auch ist der Schwingsport politisch und konfessionell neutral. Während einer allfälligen Umsetzungsphase des ESAF 2025 legt der Verein viel Wert auf die Information und Integration der Bevölkerung. Alles im Sinn des Sports und für ein starkes Glarnerland.

Vier Fakten zum Schwingsport

  • Alle drei Jahre wird der Eidgenössische Schwingerkönig erkoren.
  • Schwingen ist eine Abart des Ringens: ein Zweikampf mit eigenen Regeln, Griffen und Schwüngen.
  • Die besten Schwinger werden die «Bösen» genannt.
  • Die fünf Hauptschwünge heissen: Brienzer, Bur, Hüfter, Kurz und Übersprung.
Bild/Foto: zVg Südostschweiz