Enkeltrick: Vorsicht vor Betrügern!

Oftmals sind es Seniorinnen und Senioren, die von Kriminellen auf hinterhältige Art und Weise ausgetrickst werden. Seien Sie vorsichtig, es kann jeden treffen.

Bestimmt haben Sie auch schon davon gehört, dass es immer wieder Leute gibt, die um grosse Geldsummen betrogen werden. Und vielleicht hatten Sie auch den Gedanken: «Sowas könnte mir nie passieren! Ich bin ja immer vorsichtig, wenn es ums Geld geht.»

Die Täter gehen dabei sehr geschickt vor: Sie geben sich am Telefon als Enkel, Verwandte oder Bekannte aus früheren Zeiten aus und entlocken ihren Opfern wichtige Details, um im Lauf des Gesprächs ihr Vertrauen zu gewinnen. Meistens folgt dann eine verworrene Geschichte, die die Opfer verängstigt oder ihr Mitleid weckt. Damit verbunden ist dann die dringende Bitte, mit einem Geldbetrag auszuhelfen.

Die Bank fragt eventuell nach

Zeigen Sie Verständnis, falls Sie bei einem grösseren Bargeldbezug von einem Konto vom Schalterpersonal nach dem Verwendungszweck gefragt werden. Dies ist eine reine Vorsichtsmassnahme. Dank solcher Nachfragen durch das Bankpersonal konnten in der Schweiz schon einige Betrugsversuche erkannt und verhindert werden.

So schützen Sie sich:

  • Wenn Sie den Verdacht haben, dass sich eine fremde Person als Familienmitglied ausgibt und Sie um Geld bittet, beenden Sie das Telefongespräch sofort.
  • Informieren Sie umgehend ein Ihnen nahestehendes Familienmitglied und kontaktieren Sie die Polizei.
  • Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung oder in Ihr Haus.
  • Bewahren Sie zu Hause keine hohen Bargeldsummen auf.
  • Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, ab einem Konto Geldbeträge abzuheben und an fremde Personen zu übergeben.
  • Seien Sie misstrauisch, fragen Sie nach und lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen.

Bild/Foto: Shutterstock

Schlagworte zu diesem Artikel
, ,