Diversifikation heisst das Zauberwort beim Anlegen

Wie Sie während turbulenten Börsenzeiten Verluste minimieren können.

Grafik 1: Zusammenhang Risiko und Anzahl Titel (Quelle: GLKB, FinanzMonitor.com)

Legen Sie nicht alle Eier in einen Korb!

Die aktuellen Marktturbulenzen machen es den Anlegern nicht leicht. Der Herzschlag und die Nervosität der Investoren sind spätestens seit letztem März gestiegen, da die Kursschwankungen aufgrund der COVID- 19-Pandemie stark zugenommen haben. In solchen rauen Märkten ist ein diversifiziertes Portfolio wichtig, um sich gegen starke Verluste zu schützen. «Man soll nicht alle Eier in einen Korb legen», lautet eine alte Börsenweisheit.

Grafik 2: Vergleich Entwicklung Aktien Welt vs. GLKB Premium Ausgewogen (Quelle: GLKB, Refinitiv)

Was bedeutet Diversifikation?

Diversifikation bedeutet, über verschiedene Anlageklassen hinweg das (titelspezifische) Risiko besser zu streuen. Die Risikoprofile der einzelnen Anlageklassen unterscheiden sich. Aktien unterliegen höheren Wertschwankungen als Staatsobligationen. Alternative Anlagen wie Immobilien oder Rohstoffe haben wieder ein anderes Risiko beziehungsweise eine andere Wertschwankung. Es ist nicht erforderlich, den ganzen Markt in einem Portfolio abzubilden. Laut wissenschaftlichen Studien ist es notwendig, mindestens 15 bis 30 Einzeltitel zu halten, um das Risiko innerhalb der Branche oder eines Landes zu reduzieren (Grafik 1). Auch die Korrelation der einzelnen Titel darf dabei nicht vergessen werden. Die Titel untereinander müssen eine möglichst tiefe Korrelation aufweisen. Das heisst, die Wertschwankungen sollten möglichst gegenläufig sein.

Wie kann die Risikostreuung in einem Portfolio umgesetzt werden?

Ein breit diversifiziertes Portfolio umfasst idealerweise verschiedene Anlageklassen, Sektoren, Währungen und Regionen (Grafik 2). Die traditionellsten Anlagenklassen sind Aktien und Anleihen. Aktien können in Branchen, Regionen, Länder, in zyklische oder antizyklische Aktien, in defensive und risikoreiche Aktien unterteilt werden. Kommt es zu einem Abschwung, werfen Anleihen immer noch Zinsen ab. Im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld – Tiefzinsphase – ist es schwierig, höhere Renditen als bei Aktien zu erhalten. Die letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass Obligationen trotz tiefer Renditen die Verluste bei den Aktien abfedern konnten. Deswegen gehören Obligationen immer in ein Portfolio. Als Beimischung und zusätzlicher Diversifikationsfaktor werden alternative Vermögensanlagen herangezogen. Hier wird primär zwischen Immobilien und Rohstoffen unterschieden.

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Bild / Grafik: GLKB, FinanzMonitor.com, Refinitiv