Ausmisten, aber richtig

Wer Überflüssiges loswird, lernt Essenzielles zu schätzen. Es gibt unterschiedliche Methoden, wie Sie sich von Dingen trennen können.

Der Blick in den Kleiderschrank löst bei vielen regelmässig Stress aus. Und der Gedanke an den vollgepackten Keller treibt einigen den kalten Schweiss auf die Stirn. Sich von Dingen zu trennen fällt oft schwer und ist doch sehr befreiend.

Achtung, fertig, los

Aller Anfang ist schwer – deshalb sind kleine Schritte hilfreich. Es muss ja nicht gleich die komplette Wohnung sein. Beginnen Sie stattdessen mit dem Bücherregal oder dem Kleiderschrank. Das ist effektiv und das gute Gefühl, das sich dank der neu gewonnenen Ordnung einstellt, gibt Aufwind für die nächsten Projekte.

Entscheidungshilfen

Räumen Sie – wenn wir beim Beispiel Kleiderschrank bleiben wollen – all Ihre Kleider aus dem Schrank. Nehmen Sie sich jedes Kleidungsstück einzeln vor. Begutachten Sie es oder ziehen Sie es an und entscheiden dann, was damit passieren soll. Anschliessend räumen Sie nur die Kleider zurück, die bleiben sollen.

Das klingt einfach, ist in der Realität jedoch ziemlich anstrengend, da für jedes Stück eine Entscheidung getroffen werden muss. Diese Fragen können Ihnen dabei helfen:

  • Ist das Kleidungsstück kaputt?
  • Erfüllt es seinen Zweck?
  • Ist das Preisschild noch dran?
  • Habe ich es doppelt?
  • Wann habe ich es zuletzt getragen?
  • Werde ich es jemals wieder anziehen?
  • Hat es einen ideellen Wert?

Wenn Sie bis hierhin keine Entscheidung treffen konnten, dann fragen Sie sich: Würde ich es noch einmal kaufen?

Harte Trennung

Jede Trennung tut weh. Nehmen Sie deshalb mehrere Anläufe. Wenn Sie bereits einiges entsorgt haben, dann fällt es beim zweiten Anlauf meist leichter, weitere Dinge wegzuwerfen. Sie entledigen sich von Überflüssigem, schaffen Platz und lernen, Wichtiges zu schätzen.

Alternativen zum Wegwerfen

Weil es keinen Sinn macht, Brauchbares einfach wegzuwerfen, überlegen Sie sich bereits beim Ausmisten, was Sie allenfalls verkaufen, weitergeben oder spenden können. Eine tolle Möglichkeit sind zum Beispiel Tausch-Partys mit Freunden. Dazu bringen alle Kleidungsstücke oder Gegenstände mit, die sie nicht mehr brauchen. Dann wird fleissig getauscht. Was keine Abnehmer findet, landet schliesslich in der Altkleidersammlung oder wird fachgerecht entsorgt.

  • Vertrauen Sie nicht blind jemandem, den Sie nur über das Internet kennen.
  • Hinterfragen Sie Beziehungsanfragen aus fremden Ländern ohne Bezug zu Ihrem Leben.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Internetbekanntschaften vor dem ersten Treffen von der grossen Liebe sprechen.
  • Geben Sie nie Ihre Passwörter oder Ihre amtlichen Dokumente weiter.
  • Geben Sie nie intime Fotos oder Informationen preis.
  • Leisten Sie nie eine Vorauszahlung an Unbekannte.
  • Seien Sie sich bewusst, dass komplette Profile, Fotos, amtliche Dokumente oder Ausweise gefälscht sein können.

Wussten Sie, dass …

… wir gemäss Studien nur 20 Prozent der Kleidung tragen, die in unserem Schrank hängt?


Bild / Grafik: iStock

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